Zahnarztpraxis
Dr. med. Renato Johannes Alberti

Zahnarzt / Fachzahnarzt
Marktplatz 9
88709 Meersburg am Bodensee
Deutschland


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Implantologie:

Zahnimplantate sind der wirkungsvollste Ersatz für verlorene Zähne. Sie bilden als Kieferknochenanker das stabile Fundament für die dauerhafte Befestigung der Krone; Beschleifen der benachbarten Zahnsubstanz findet nicht statt, ein Verlust des Knochengewebes durch Atrophie wird ausgeschlossen, indem Implantate als künstliche Zahnwurzeln die Kaukräfte in den Kieferknochen einleiten. Ein Zahnimplantat als Zahnwurzelersatz ist die eleganteste Art, einen kosmetisch makellosen Lückenschluss zu erzielen. 

Zahnimplantate sind auch die sicherste Verankerung für herausnehmbare Vollprothesen und ersparen Patienten die üblichen Nachteile von konventionellen, künstlichen Gebissen.

Zur Planung der Implantatbehandlung werden nach der Anfertigung einer Spezialaufnahme und der Modellvermessung die notwendigen Implantatgrößen berechnet. Bei normalem Heilungsverlauf sind die Implantate nach einer Einheilzeit von drei bis sechs Monaten belastbar.


Prothetik:

Kronen:
Ein durch Karies angegriffener Zahn benötigt zur Rehabilitierung eine Krone. Der Zahnarzt beschleift den Zahn und nimmt einen Abdruck.

Brücken:
Bei Teilverlusten von Zähnen besteht die Möglichkeit, die so entstandenen Lücken durch eine Brücke zu schließen.

Geschiebe, Riegel, Teleskop- und Konuskronen:
Diese Technologie wird vor allem da eingesetzt, wo noch ein Restbestand von eigenen Zähnen vorhanden ist, jedoch der Zahnarzt keine Möglichkeit sieht, einen fest einzuzementierenden Zahnersatz, wie z.B. eine Brücke, einzugliedern.

Um trotz allem dem Patienten eine optimale Rehabilitation und Langzeitversorgung zu gewährleisten, besteht die Möglichkeit einer prothetischen Teilversorgung z.B. mit Geschieben, Riegeln, Konus- oder Teleskopkronen.

Diese Art prothetischer Rehabilitation bildet eine sinnvolle Verbindung von Kronen und festsitzenden Brücken mit herausnehmbarem Zahnersatz.

Parodontaltherapie:

Gingivitis und Parodontitis - die häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparates: opportunistische Infektionskrankheiten, welche die umgebenden (unterstützenden) Gewebe der Zähne angreifen.

Eine Gingivitis kann jahrelang bestehen, ohne sich zu einer Parodontitis zu entwickeln. Bei guter Mundhygiene und professioneller Plaque- und Zahnsteinentfernung ist die Gingivitis reversibel. Eine Parodontitis entwickelt sich in der Regel aus einer mehr oder weniger ausgeprägten Gingivitis, sie ist nur beschränkt reversibel.

Die Phasen der Parodontitis:
  • Rötung und Schwellung des Zahnfleisches, in der Anfangsphase schmerzfrei.
  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen.
  • Erschlaffung und Rückgang des Zahnfleisches und des Kieferknochens durch Entzündung.
  • Lockerung der Zähne, schmerzhaft. Zahnverlust droht !
  • Alterung, Mundgeruch, schmerzhafte Entzündung.

Individualprophylaxe:

Karies und Zahnfleischerkrankungen können durch bestimmte Prophylaxe-Maßnahmen verhindert werden. Die Erkrankungen der Zahnsubstanz, des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates entstehen im Zusammenwirken verschiedener Faktoren:
Mikroorganismen produzieren Säuren als Stoffwechselprodukte und demineralisieren (entkalken) den Zahn. Zuckerhaltige Nahrungsreste bilden das Substrat (Nahrung) für die Bakterien. Krankhafte Erscheinungen treten auf, wenn über längere Zeiträume Zahnbeläge auf der Zahnoberfläche und dem Zahnfleischsaum verbleiben.

Zur zahnärztlichen Prophylaxe gehören:
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen
  • Mundhygienetests
  • Aufklärung und Motivation
  • Speicheltests
  • Professionelle Zahnreinigung
  • Lokale Fluoridierung
  • Fissurenversiegelung

Das Mundhygieneniveau wird mit Indizes (statistischen Meßwerten) dokumentiert. Der Erfolg der Prophylaxe-Maßnahmen ist so für Sie durch Ihren Zahnarzt bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen objektivierbar.

Zur frühzeitigen Erkennung und Verhütung eines weiteren Abbauprozesses des Zahnhalteapperates werden mittels labordiagnostischer Untersuchungen die parodontopathogenen Markerkeime bestimmt, sowie ein Gen-Test zum Anschluss eines Parodontitisrisikos durchgeführt.

Funktionsanalyse:

Die Funktionsanalyse umfasst folgende Punkte:
  • Modellanalyse, Bisslagebestimmung und Bisslagekonstruktion
  • Behandlung akuter und chronischer Kiefergelenkserkrankungen
  • Anwendung funktioneller (Schienentherapie), medikamentöser und physiotherapeutischer Behandlungsmethoden

Vorerkrankte führen den Unterkiefer regelmäßig in eine Fehlstellung. Eine dauernd angespannte Muskulatur führt zu Muskelschmerzen und bleibenden Kiefergelenksschäden.

Zahnerhalt:

Zur Füllungstechnik im Front- und Seitenzahnbereich verwenden wir hochwertige Compositmaterialien. Diese kommen in speziellen Schichttechniken entsprechend der jeweiligen Situation zur Anwendung. Diese unterscheiden sich ob es sich um Frontzahnaufbauten, Frontzahnfüllungen, Seitenzahnfüllungen oder Zahnhalsfüllungen handelt. Die mit uns zusammenarbeitenden zahntechnischen Meisterlabore, sind spezialisiert in der individuellen Herstellung von Veneers und Vollkeramikfrontzahnkronen.

Zahnästhetik:

Zur Rekonstruktion defekter Zahnsubstanz fertigen wir Einlagefüllungen (Inlays) auf Vollkeramikmaterialien und wenn nötig auch Goldlegierungen. Das seit einigen Jahren zur Anwendung kommende Material Zirkonoxyd verwenden wir bei der Herstellung von Vollkeramik mit großem Erfolg und erzielen hervorragende ästhetische Ergebnisse.